
Welche Methode ist sicher und liefert dauerhafte Ergebnisse?
Warum werden Zähne gelb?
Die Zahnfarbe kann sich im Laufe der Zeit sowohl aus äußeren als auch inneren Gründen verändern. Tee, Kaffee, Rotwein, Zigaretten und einige Lebensmittel verursachen Flecken auf der Oberfläche. Alterung, bestimmte Medikamente, überschüssiges Fluorid und Traumata können zu Farbveränderungen in der inneren Zahnstruktur führen. Daher sollte bei der Erstellung eines Bleaching-Plans die Art des Flecks richtig analysiert werden.
Wie funktioniert professionelles Bleaching?
Hochkonzentrierte Peroxidgele werden bei der klinischen Zahnaufhellung verwendet. Bei einigen Systemen können durch spezielle Licht- oder Laseraktivierung mehrere Aufhellungstöne in einer einzigen Sitzung erzielt werden. Während des Eingriffs wird das Zahnfleisch geschont und der Arzt behält die Empfindlichkeit unter Kontrolle. Die Ergebnisse stellen sich im Allgemeinen schnell ein und können bei richtiger Pflege lange aufrechterhalten werden.
Wie effektiv sind Haushaltsprodukte?
Marktübliche Produkte, aufhellende Zahnpasten und vorgefertigte Aligner bieten bei oberflächlichen Verfärbungen nur begrenzte Vorteile. Allerdings ist es bei tiefgreifenden Farbveränderungen nicht so wirkungsvoll wie eine professionelle Aufhellung. Bei unsachgemäßer Anwendung kann es zu Überempfindlichkeit und Zahnfleischreizungen kommen. Daher sollte die Produktauswahl mit dem Rat eines Arztes erfolgen.
Warum ist die Reinigung von Zahnsteinen wichtig?
Die Reinigung von Zahnstein und Plaque vor dem Aufhellen erhöht die Wirksamkeit des Prozesses. Denn Zahnstein kann Flecken verbergen und das Aufhellungsgel wird möglicherweise nicht gleichmäßig auf der Zahnoberfläche verteilt. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen alle sechs Monate sind sowohl für die Weiße als auch für die Gesundheit des Zahnfleisches wichtig.
Wie lange dauert es, bis die Ergebnisse vorliegen?
Permanenz des Ergebnisses; Es hängt vom Rauchen, den Essgewohnheiten und der Mundhygiene ab. Bei Personen mit hohem Kaffee- und Teekonsum kann unterstützende Pflege erforderlich sein. Weiße Zähne sind nicht nur ästhetisch, sondern auch ein Indikator für eine gepflegte Mundgesundheit.
Äußere und innere Verfärbung sind nicht dasselbe
Äußere Verfärbungen liegen auf dem Schmelz: Tee, Kaffee, Rotwein, Tabak, einige Gewürze und die pigmentierten Beläge, die sich über Jahre aufbauen. Sie sprechen gut auf Aufhellung an — und ein Teil dessen, was wie Verfärbung aussieht, ist verhärteter Belag, den eine professionelle Reinigung ganz ohne Bleaching entfernt.
Innere Verfärbungen sitzen im Zahn. Sie entstehen durch das Älterwerden — der Schmelz wird dünner, das gelblichere Dentin darunter tritt stärker hervor — durch Unfälle, durch bestimmte Medikamente während der Zahnbildung und durch Fluorose. Aufhellung erreicht davon einen Teil, aber langsamer, weniger vorhersehbar und manchmal nur teilweise.
Ein einzelner dunkler Zahn nach einer Wurzelbehandlung ist ein eigener Fall: Die Verfärbung liegt in einem Zahn ohne lebende Pulpa und wird von innen behandelt, das Mittel also im Zahn platziert und nicht darauf. Ein anderes Verfahren mit anderem Verlauf — danach lohnt es sich ausdrücklich zu fragen.
Empfindlichkeit: erwartbar, vorübergehend, beherrschbar
Empfindlichkeit während der Aufhellung ist häufig und kein Zeichen dafür, dass etwas schiefläuft. Das Mittel gelangt durch den Schmelz in die Dentinkanälchen, der Nerv reagiert. In der Regel legt sich das ein bis zwei Tage nach Abschluss.
Was in der Praxis hilft: kürzere Tragezeiten über mehr Tage verteilt statt langer Sitzungen, eine desensibilisierende Zahnpasta ein bis zwei Wochen vor Beginn, und während der Anwendung sehr Heißes und sehr Kaltes meiden.
Nicht normal ist Schmerz in einem einzelnen Zahn statt einer allgemeinen Empfindlichkeit im ganzen Bogen. Das deutet meist auf etwas in diesem Zahn hin — einen Riss, eine undichte Füllung, Karies unter einer Restauration — und gehört angesehen, statt durchgestanden zu werden. Über unbehandelter Karies aufzuhellen bringt das Mittel dorthin, wo es nicht hingehört.
Kronen und Füllungen hellen nicht auf
Das ist der praktisch wichtigste Punkt, und er überrascht viele: Aufhellungsmittel wirken auf Schmelz. Zirkon, Keramik, Glaskeramik und Komposit reagieren überhaupt nicht.
Haben Sie Restaurationen im sichtbaren Bereich, verändert die Aufhellung der natürlichen Zähne also deren Verhältnis zueinander: Was vorher zusammenpasste, passt danach nicht mehr. Die Reihenfolge steht damit fest — zuerst aufhellen, die Farbe sich setzen lassen, dann neue Arbeiten auf das Ergebnis abstimmen.
Wie lange das Ergebnis hält, entscheidet sich danach. In den ersten Tagen nimmt der Schmelz Farbstoffe bereitwilliger auf als sonst; Kaffee, Tee, Rotwein, dunkle Saucen und Tabak richten in diesem Fenster den größten Schaden an. Längerfristig helfen Trinken mit Strohhalm und Nachspülen mit Wasser, eine professionelle Reinigung im vereinbarten Abstand und — wenn Schienen angefertigt wurden — ein kurzes Auffrischen von Zeit zu Zeit. Vor jeder Aufhellung steht die Untersuchung: unbehandelte Karies, undichte Füllungen oder freiliegende Zahnhälse verändern das Ergebnis, denn freiliegende Wurzeloberfläche ist kein Schmelz und hellt nicht mit auf.
Wie der Aufhellungsplan entsteht
Wie viele Nuancen erreichbar sind, hängt von Ihrer Ausgangsfarbe und von der Art der Verfärbung ab; eine bestimmte Zahl sagen wir deshalb nicht zu. Ob eine professionelle Reinigung, eine Sitzung in der Praxis, Schienen für zu Hause oder eine Kombination das Richtige ist, entscheidet die Untersuchung. Danach erhalten Sie Ihren Plan schriftlich.


